Mirko Hentsche
Christian Helget
Diplon-Ingenieur (FH) Produktionstechnik
49 Jahre, verheiratet, 3Kinder

Beruf:
Entwicklungsingenieur

Ehrenämter:
2008-2014 Gemeinderat für Stephanskirchen
2008-2014 Verbandsrat im Abwasserzweckverband Simssee

Vereine:
über 25 Jahre aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Schloßberg,
viele Jahre davon aktiv als Schriftführer  in der Vorstandschaft.
Böhmerwaldverein Ortsgruppe Rosenheim
Verein zur Förderung der Produktionstechnik, Hochschule Rosenheim

Hobbys:
Mit der Familie im Reisemobil Europa erkunden.
Die schönsten Momente auf Foto und Video festhalten.
Computer reparieren und am laufen halten.
Homepage für alle Vereine betreiben.
und unheimlich gerne Spazierengehen mit meiner Frau Marion und Bergwanderungen mit Freunden.

Warum trete ich an?
Ich war bei der letzten Wahl 2014 beruflich aber auch familiär sehr stark eingespannt. Als einziger Gemeinderat musste ich beruflich täglich den Landkreis verlassen.  Die Pendelzeiten stiegen von Anfangs einer Stunde auf später bis zu drei Stunden wenn die A8 wegen LKW Unfällen dicht war. Zugfahren nach München ist zeitlich noch aufwendiger, weil man dann erst nach Rosenheim rein muss und die Busse mit den Zügen zeitlich überhaupt nicht verbunden sind. Aber das ist eine eigene Geschichte...
Zum Glück fand ich eine Tätigkeit als Entwicklungsingenieur für die technische Produktentwicklung unmittelbar in der Nachbargemeinde Rohrdorf. Nach Thansau sind es auch mit dem Rad nur wenige Minuten, aber auch hier ist es nicht ungefährlich da der Kreisverkehr bei der Einmündung von der Lauterbacher Straße in die Rohrdorfer Straße, Nähe Ziegelberg, bisher fehlt.
Es sind die vielen kleinen Erleichterungen des täglichen Lebens die oft so lange auf sich warten lassen. Und wenn ich dann noch von politischen Schaumschlägern lesen muß "Nicht an den Worten sondern an den Taten wird man gemessen!" Dann verstehe ich die Welt nicht mehr, wenn man damit durchkommt. So viel ist die letzten Jahre liegen geblieben und nicht fertig geworden.  Und dann kann man sich darüber ärgern oder man packt wieder selber an, womit wir bei meinen Zielen sind:

Welche Themen möchte ich vorwärtsbringen und verbessern?

A) Bus Fahrpläne und Tarifstruktur vereinfachen. Elektronische Uhren mit der nächsten Abfahrtszeit an den Haupt-Bushaltestellen.
Das kostet nur ein Hundertstel der Gutachten welche in Auftrag gegeben worden sind, aber im Gegensatz dazu man hat sofort eine Verbesserung um Welten.

B) Bahnhalt Stephanskirchen mit zeitlich exakter Ringbusanbindung aller Ortsteile und Nachbargemeinden.
Das kostet nur Zeit, um die beteiligten Parteien an den runden Tisch zu bekommen und sich auszutauschen und abzustimmen.
 
C) Bus- und Radschnellspur von Schloßberg durchgehend über Innbrücke und Mangfallbrücke bis zur Kreuzung Schönfeldstraße.
Das kostet Farbe für Markierungen. Gegebenenfalls noch LED Markierungen und dann muß man auch in der Übergangszeit einen Polizisten zur Verfügung stellen, der die Autofahrer freundlich belehrt. Nach zwei Wochen Einführung darf dann gerne kassiert werden.
 
D) Förderung der Jugendarbeit in allen  Vereinen.
Unsere Jugend ist unsere Zukunft. Und dafür sollte auch Geld zur Verfügung sein um anständige, attraktive Jugendtreffs zu gestalten. Schauen Sie sich die Container in Waldering am Sportplatz an! Ist das der so oft bemühte "Stephanskirchner Weg" wie man mit den eigenen Kindern und Jugendlichen umgeht?

E) Entlastung aller ehrenamtlichen Helfern, besonders in der Feuerwehr und den Hilfsdiensten für Altenpflege, Migration und Tafel.
Viele ehrenamltliche Organistationen ersticken mittlerweile an den bürokratischen Vorschriften. Hier soll eine Stelle in der Verwaltung geschaffen werden, die unseren Hilfsorganistationen das Ausfüllen von Formularen weitestgehend abnimmt und schnell und unbürokratisch unterstützt.

F) Die Mülltrennung im Landkreis Rosenheim ähnelt einem Spießrutenlaufen.
Den Kunststoff und Plastikmüll den man zu Hause sammelt muß man noch mal in unzählige Container auseinander dividieren! Die Stadt macht es anders, vermutlich auch besser. Da kann man alles was Verpackungsabfall ist (war früher mal der Grüne Punkt, dann Duales System Deutschland und heute 7 konkurrierende Duale Systeme Deutschlands!) in einen Behälter werfen und Maschinen zerkleinern und sortieren die Partikel dann besser als jeder Mensch es kann. Dadurch hat die Stadt auch die doppelte Menge an Plastik Rücklauf wie der Landkreis. Hier kann man noch sehr viel Verbessern und für den Bürger das Sammeln und Recyclen vereinfachen.

G) Eigene Wasserversorgung endlich sicherstellen.
Die eigene Quelle würde uns auch davor Sichern, von der Bahn mit dem Brennernordzulauf durchquert zu werden. Hier hat man bis zum heutigen Tag umeinandergedrödelt. Und jetzt ist das Geschrei groß. Warum fördert man nicht schon lange? Laut Gemeindekurier vom September 2019 "Ist es Ziel, im Jahr 2020 das Verfahren zur Ausweisung des Wasserschutzgebietes zu starten." Also man führt jetzt seit ca. 10 Jahren Probebohrungen durch um in diesem Jahr die Ausweisung des Wasserschutzgebietes zu starten? Meiner Meinung wurde da irgenwas gründlich verschlafen.

H) ...und der Wichtigste Punkt. Vereinfachung der täglichen Besorgungen für Alle, besonders aber die ältere Generation.
Die Sparkasse in Haidholzen hat so gut wie keine Öffnugszeiten mehr. Die Rentner sollen nur noch mit den Geldautomaten abheben und auch einzahlen. Der Automat ist aber ständig defekt. Weiter geht´s mit hoch komplizierten Fahrkarten- und Parkscheinautomaten. Kein normaler Mensch ohne Informatikstudium blickt da mehr durch. Hier gilt es zu Vereinfachen wo es am einfachsten geht.
1. Fahrpläne für den BUS ohne Zahlenwüsten dafür lesbar.
2. AST = Anruf Sammel Taxi also der Rufbus - so beschreiben dass man die Tarifstruktur und wie er Funktioniert versteht.
3. Öffnugszeiten von Geschäften, Banken und Verwaltungen optimiert und aufeinander abstimmt. Auch auf  die Ringbuslinie.
  
Was mir noch wichtig ist:

Ein kollegialer Gemeinderat der die Probleme konsruktiv anpackt!
Natürlich wird im Wahlkampf polarisiert, aber die demokratisch gewählten Gemeinderatsmitglieder müssen dann sechs Jahre lang zusammenarbeiten und zwar gut und produktiv. Da ist kein Platz für Selbstdarsteller die mit Oberlehrergehabe daher schwadronieren.

Von einem Bürgermeister erwarte ich die Vorgabe einer klaren Richtung, gefolgt von guten Argumenten warum er oder sie die Verwaltung beauftragt hat den Beschluß positiv oder negativ auszuarbeiten und vorzulegen. Der Bürgermeister hat schließlich, im Gegensatz zu einem Fernsehmoderator, selber auch eine Stimme und muß seine eigene Meinung klar kundtun. Er hat die Funktion eines Anführers und nicht die eines Mediators.

Mit dem Bürger für den Bürger,
für unsere schöne Heimatgemeinde Stephanskirchen!

Christian Helget
FREIE WÄHLER
Wahlvorschlag 3

Sie erreichen mich unter:
christian.helget@drog.de